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gkvi: Start der Beschäftigtenbefragung

In fünf Minuten erledigt: Teilt uns eure Erwartungen zur gkvi-Gehaltstarifrunde mit!

Mitmachen bei unserer Umfrage – ganz einfach von zu Hause! (Bild: AntonMatyukha, depositphotos.com)

Die aktuellen Gehaltstabellen für die Beschäftigten und Auszubildenden bei der GKV-Informatik (gkvi) haben eine Laufzeit bis zum 31. August 2022. Die ver.di-Tarifkommission hat den Tarifvertrag zu diesem Datum gekündigt, um Gehaltssteigerungen neu zu verhandeln.

Am 5. September starten wir die diesjährigen Gehaltstarifverhandlungen mit der gkvi. Über unsere Forderungen an die Arbeitgeberseite wird die ver.di-Tarifkommission demnächst entscheiden. Grundlage für den Forderungsbeschluss werden eure Meinung, eure Vorstellungen und Ideen sein.

Natürlich möchten wir wissen, welche Erwartungen ihr an die Erhöhung der Gehälter habt. Aber auch, wo der Schuh sonst noch drückt, interessiert uns. Die Befragung findet online statt und steht ab sofort allen Beschäftigten zur Verfügung. Der entsprechende Link wird unternehmensintern veröffentlicht.

Nehmt an der Befragung teil, das dauert nur rund fünf Minuten! Erste Ergebnisse werden wir mit unseren ver.di-Mitgliedern in einer bundesweiten Videokonferenz am 26. August 2022 besprechen.

Verlasst euch nicht darauf, dass andere für euch regelmäßig Gehaltserhöhungen erkämpfen: Mitglied werden, damit es auch in Zukunft Tarifverträge und dringend benötigte Tariferhöhungen gibt!

Diese Tarifinfo findet ihr hier als PDF, gern auch zum Verteilen in eurem Betrieb:

Tarifinfo gkvi: Start der Beschäftigtenbefragung (12.07.2022)

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

Wir müssen auch in Zukunft unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verleihen! Helft mit, als Mitglied von ver.di und damit als Teil unserer Basis! Das geht ganz einfach hier auf der Seite, z. B. unter Wir in Aktion! Damit stärkt ihr gemeinsam mit zehntausenden Kolleginnen und Kollegen eurer Tarifbewegung den Rücken – in eurem eigenen Interesse!

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DAK-G: Anspruch auf Entgeltumwandlung hakt

Zuschuss fällig, DAK-Gesundheit kommt ihrer Verpflichtung bisher nicht nach

Keine Zeit verlieren und JETZT den Anspruch auf Entgeltumwandlung geltend machen! (Foto: Ekaterina Bolovtsova, pexels.com)

Seit 01. Januar 2022 besteht laut Betriebsrentenstärkungsgesetz (BetrAVG) auch für Altvereinbarungen vor 2019 die Verpflichtung für Arbeitgeber*innen, 15 Prozent des umgewandelten Betrages als Zuschuss weiterzugeben.

Seit Anfang des Jahres liegen ver.di mehrere Anfragen vor, warum die DAK-G hierzu nicht tätig wird und diesen gesetzlichen Anspruch nicht umsetzt.

Der Tarifvertrag der DAK-G regelt in § 40 die Möglichkeit der Entgeltumwandlung und schreibt dabei als Durchführungsweg die Direktversicherung vor. Diesen Durchführungsweg hat das Gesetz nicht ausgenommen (§§ 1a Abs. 1a, 26a BetrAVG).

Beschäftigte der DAK-G sollten jetzt handeln!

Wir sind seit langer Zeit dabei, die Erledigung des gesetzlichen Anspruchs mit der Arbeitgeberin zu klären. Um jedoch keine Ansprüche zu verlieren, empfehlen wir jetzt, den Anspruch geltend zu machen – vor Ablauf der halbjährigen Gültigkeit der gesetzlichen Regelung. Gemäß § 49 DAK-G-Tarifvertrag müssen nämlich Ansprüche innerhalb von sechs Monaten geltend gemacht werden.

Dazu reicht es, wenn Beschäftigte, die Entgeltumwandlungen vereinbart haben, persönlich an die Personalabteilung schreiben, dass sie die 15 Prozent des umgewandelten Betrages aus der Entgeltumwandlung rückwirkend zum Januar 2022 geltend machen.

In unserer Tarifinfo findet ihr einen Textvorschlag zur Geltendmachung:

Tarifinfo DAK-G: Entgeltumwandlung (01.06.2022)

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Techniker Krankenkasse: Jetzt sind wir dran!

Das Thema Flexoffice ist bei der TK nach wie vor aktuell.

Beim Thema Ausstattung im Homeoffice herrscht bei der TK noch Nachholbedarf. (Bild: Ivan Samkov, pexels.com)

Aktuell beschäftigen die Mitarbeitenden bei der Techniker Krankenkasse vor allem zwei Themen: Zum einen die Frage, wie es in den nächsten Jahren mit dem Flexoffice weitergeht. Zum anderen steht ein neuer Gehaltstarifvertrag an.

Unsere letzte Mitglieder- und Beschäftigtenbefragung hat gezeigt, dass es eine grundsätzliche Zufriedenheit mit der Möglichkeit gibt, auch von zu Hause aus arbeiten zu können. Kritisch wird jedoch gesehen, dass die Arbeitgeberseite sich nicht an den anfallenden Kosten (Anschaffung von Schreibtischen und Bürostühlen, Strom, Heizung etc.) für das Homeoffice beteiligt. Hier wird noch ein deutlicher Nachholbedarf gesehen, zumal uns andere Kassen da voraus sind. Aber wir bleiben am Ball!

Das zweite große Thema ist der neu anstehende Gehaltstarifvertrag, der letzte wurde zum 30. Juni 2022 gekündigt. Aufgrund steigender Energiekosten und einer extrem hohen Inflationsrate dürfte es dieses Mal gerne etwas mehr sein. Viele andere Kassen haben schon vorgelegt und in diesem Jahr neue Gehaltstarifverträge mit ver.di geschlossen.

Bei der TK werden sich wohl abgabenfreie Einmalzahlungen in Form einer Corona-Prämie nicht mehr realisieren lassen. Eure und unsere Erwartung ist deshalb eine deutlich höhere lineare Gehaltssteigerung! Auch, weil wir es wert sind!

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran

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AOK Nordost: GeMAInsam Zukunft gestalten

Das Motto zum 01. Mai 2022 betrifft auch die Beschäftigten der AOK Nordost.

Bei der AOK-Nordost gestalten wir gemeinsam mit ver.di unsere Zukunft. (Bild: IgorVetushko, depositphotos.com)

„GeMAInsam Zukunft gestalten“ war das Motto des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 01. Mai 2022. Dieses Motto begleitet uns aktuell auch bei der AOK Nordost!

Denn bei der AOK Nordost gestaltet der Vorstand momentan die Vergangenheit und Zukunft der Beschäftigten. Und so gab es im März 2022 für die Tarifbeschäftigten:

  • keine steuer- und abgabenfreie Prämie in Höhe von 1.100 Euro
  • keine 550 Euro für Auszubildende und dual Studierende

Im Dezember 2022 gibt es:

  • keine Entgelterhöhung von 3,1 Prozent
  • kein Plus von 50 Euro im Monat für Auszubildende und dual Studierende

So sieht die vom Vorstand gestaltete Zukunft aus! Die Mitglieder der ver.di haben in der letzten Mitgliederversammlung entschieden, dies nicht zu akzeptieren.

Zukunft bei der AOK Nordost gemeinsam gestalten!

Zu unserer Zukunft gehört ein Tarifvertrag, der den Beschäftigten der AOK Nordost die gleichen Einkommensbedingungen sichert, wie sie auch für die Beschäftigten der anderen AOKen gelten! Das Geld dafür ist aus unserer Sicht da! Aber diese Forderung wird uns nicht geschenkt. Eine bessere Zukunft müssen wir uns gemeinsam erstreiten!

Bei den Tarifverhandlungen im letzten Jahr haben wir als ver.di die Forderungen der AOK – die ersatzlose Streichung der kompletten Jahressonderzahlung für drei Jahre und die kollektive Arbeitszeitreduzierung – erfolgreich verhindert.

Der Vorstand hat sich das Geld durch den Ausstieg aus der Vergütungsrunde bei den Beschäftigten geholt. Und das trotz aus unserer Sicht gleicher bzw. einer besseren finanziellen Ausgangslage als im letzten Jahr.

Auch diesen erneuten Griff in unser Portemonnaie gilt es abzuwehren! Gemeinsam können wir viel erreichen! Deswegen: Macht euch stark in einer starken Gemeinschaft und werdet ver.di-Mitglied!

Die Tarifinfo findet ihr hier als PDF, gerne zum Weiterverteilen in eurer Dienststelle:

Tarifinfo AOK Nordost | GeMAInsam Zukunft gestalten (10.05.2022)

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IKK Classic: Tarifvertrag zu START 2025 steht

Wir haben ein Ergebnis für die Beschäftigten bei der IKK classic!

Der Tarifvertrag bietet mehr Sicherheit und Möglichkeiten fürs Homeoffice. (Bild: VitalikRadko, depositphotos.com)

Nach langen und intensiven Verhandlungen konnte bei der IKK classic am Dienstag, den 12. April 2022, ein Tarifvertrag vereinbart werden, der Beschäftigte umfassend absichert!

Überblick zum Tarifvertrag der IKK classic

  • Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bi 31. Dezember 2025
  • Arbeitsplatzsicherung: Zuweisung auf geeignete und gleichwertige Stellen
  • Umfassende Vergütungssicherung bei Zuweisung einer niedrigeren Stelle
  • Definition der Zumutbarkeit für Entfernungen unter Einbeziehung des Homeoffice
  • Besetzungs- und Auswahlentscheidungen für die Zuweisung geeigneter Stellen, auch unter Einbeziehung sozialer Gesichtspunkte
  • Qualifizierung und Einarbeitung
  • Mobilitätshilfen bei dauerhafter Änderung des Arbeitsortes
  • Abfindungsregelungen
  • Möglichkeit der Teilzeit mit Teillohnausgleich bei Erhöhung der Fahrtzeiten zu einer anderen Arbeitsstelle

Wie geht es weiter bei der IKK classic?

Die Tarifkommission wird das Ergebnis der Verhandlung bei der IKK classic am Mittwoch, 20. April, ausführlich diskutieren, bewerten und darüber abstimmen. Bis dahin werden die Tariftexte redaktionell finalisiert.

Die Erklärungsfrist zur Annahme des Tarifergebnisses ist am Freitag, 29. April. Der Tarifvertrag gilt ab 01. Mai 2022 mit Beginn der Umsetzung von START 2025. Anfang Mai werden wir virtuell zu einem ver.di-Talk einladen und den Tarifvertrag ausführlich vorstellen, Fragen beantworten und gemeinsam diskutieren. Eine ausführliche Information sowie die Einladung zum ver.di-Talk folgen nach Ostern.

Die Tarifinfo gibt es hier als PDF, gerne zum Weiterverteilen in eurer Dienststelle:

Tarifinfo IKK classic | Start 2025: Tarifvertrag steht (12.04.2022)

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gkvi: Ziel verfehlt, Kompensation geschafft

Keine Ergebnisbeteiligung, aber 1.500 Euro Coronaprämie für Beschäftigte der gkvi

Im März bekommen die Beschäftigten der gkvi eine Coronaprämie! (Bild: cottonbro, pexels.com)

Das Ziel der GKV Informatik (gkvi) für das vergangene Jahr wurde verfehlt und dadurch auch die Ergebnisbeteiligung der Beschäftigten. Im März 2022 konnten wir nun kurzfristig einen monetären Ausgleich vereinbaren.

Mit dem letzten Tarifabschluss bei der gkvi standen die vereinbarten prozentualen Erhöhungen für ver.di unter der Bedingung, dass in 2022 eine Ergebnisbeteiligung gezahlt wird, die sich am Zielerreichungsgrad 2021 orientiert. Doch dieses von der gkvi als sicher eingeschätzte Ziel wurde nicht geschafft. Zur Kompensation haben wir für die Beschäftigten eine Coronaprämie ausgehandelt.

Das Ergebnis bei der gkvi im Einzelnen

Im Tarifvertrag 2020 hatten wir – bei Unterschreitung des Zielerreichungsgrades von mindestens 90 Prozent – ein Sonderkündigungsrecht vereinbart, das Kündigung und Neuverhandlung der Vergütung statt zum 31. August 2022 schon zum 30. Juni 2022 ermöglicht.

Mit der Bekanntgabe des relevanten Zielerreichungsgrads des Jahres 2021 von 73,9 Prozent durch die Geschäftsführung stand nun diese Option offen.

Coronaprämie im März 2022

Die ver.di-Tarifkommission hatte sich entschieden, die Arbeitgeberseite zunächst zu Ausgleichsverhandlungen und der Gewährung einer Coronaprämie aufzufordern. Diese Verhandlungen fanden am Montag, den 07. März 2022, statt und brachten folgendes Ergebnis:

  • 1.500 Euro für (über)tariflich Beschäftigte (in Teilzeit anteilig)
  • 750 Euro für Auszubildende, Praktikant*innen, Werkstudierende und Aushilfen

Die Zahlung erhalten alle aktiven Beschäftigten, die im Zeitraum vom 01. Januar 2022 bis 07. März 2022 für mindestens einen Tag Anspruch auf Arbeitsentgelt oder eine Entgeltersatzleistung hatten.

Zugeständnisse von ver.di

Im Gegenzug verzichtet ver.di auf eine vorzeitige Kündigung der Vergütung zum 30. Juni 2022. Damit konnte im ersten Schritt ein Ausgleich für die um 500 Euro netto niedrigere Ergebnisbeteiligung geschaffen werden.

Für die Ausschöpfung der nur noch in diesem Monat möglichen Prämienzahlung waren wir bereit, folgende Zugeständnisse mit Blick auf die kommende Tarifrunde zu machen:

  • Eine lineare Erhöhung der Tabellengehälter wird frühestens zum 01. Dezember 2022 wirksam.
  • Für die neu gefasste Anlage 2 (Gehälter) wird eine Laufzeit bis mindestens 31. Dezember 2023 ohne weitere Gehaltserhöhung vereinbart.

Trotz des ungewöhnlichen Vorgehens, bereits vor Beginn einer Verhandlungsrunde Vorabfestlegungen zu treffen, hat die ver.di-Tarifkommission dem Verhandlungsergebnis zugestimmt. Letztendlich waren wir der Auffassung, dass hier ein für beide Seiten materiell ausgeglichener Kompromiss gefunden wurde.

Wie geht es weiter bei der gkvi?

Die Laufzeit der Anlage 2 MTV (Entgelt) endet zum 31. August 2022. Danach wird die ver.di-Tarifkommission in Verhandlungen zur Anpassung der Tabellengehälter einsteigen.

Diese Tarifinfo gibt es hier als PDF, gern auch zum Verteilen in eurem Betrieb:

Tarifinfo gkvi : Zielerreichung verfehlt, Kompensation erreicht (10.03.2022)

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

Wir müssen auch in Zukunft unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verleihen! Helft mit, als Mitglied von ver.di und damit als Teil unserer Basis! Das geht ganz einfach hier auf der Seite, z. B. unter Wir in Aktion! Damit stärkt ihr gemeinsam mit zehntausenden Kolleginnen und Kollegen eurer Tarifbewegung den Rücken – in eurem eigenen Interesse!

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DAK-G: Am 15. März kommt das erste Geld!

Corona-Prämie für Beschäftigte der DAK-Gesundheit (DAK-G) ist auf dem Weg

singkham, depositphotos.com

Was heute, am 08. März 2022, schon klar ist: Die Corona-Prämie kommt! Sie wird noch in diesem Monat ausgezahlt. Und auch die vielen Teilzeitbeschäftigten bei der DAK-Gesundheit (DAK-G) bekommen die volle Summe!

03/2022: Corona-Prämie

Der Stand der Beschäftigung zum Auszahlungszeitpunkt im März 2022 bestimmt die Höhe der einmaligen Sonderzahlung:

  • 1.000 Euro bis einschließlich Vergütungsgruppe 8
  • 750 Euro ab Vergütungsgruppe 9
  • 200 Euro für alle Azubis

04/2022: Erstes Gehaltsplus

Im April 2022 gibt es:

  • 2,6 Prozent mehr Gehalt für Beschäftigte
  • 40 Euro mehr für Auszubildende

2022/2023: ver.di-Vorteil bei der DAK-G

ver.di-Mitglieder bekommen in 2022 und 2023 je einen freien Tag zusätzlich zum bekannten ver.di-Bildungstag.

Dazu braucht es – wie immer bei einer solchen Regelung – den Nachweis der ver.di-Mitgliedschaft: Entweder ihr fordert diese Bescheinigung über euren ver.di-Bezirk an oder ihr ladet sie euch im ver.di-Servicecenter selbst herunter.

Um in den Genuss der beiden freien Tage zu kommen, kann bei der DAK-G die Mitgliedschaft bis zum letzten Arbeitstag im April nachgewiesen werden, also bis zum 29. April 2022 bzw. 28. April 2023. Einzelfälle, wie z. B. langwierige Erkrankungen, sind in Klärung.

Also, Leute: Jetzt ver.di-Mitglied werden und zusätzliche freie Zeit sichern!

Und nicht nur dafür ist es gut, ver.di-Mitglied zu sein: Der Verlauf der Tarifrunden in der Sozialversicherungsbranche zeigt mittlerweile, dass nur mit einer starken ver.di ein erfolgreicher Tarifabschluss wie in der DAK-G gelingt!

Maßregelungsklausel

Es gibt weder Gehaltsabzug für die Streikteilnahme – unabhängig davon, an wie vielen Tagen gestreikt wurde – noch sonstige Konsequenzen. Dies ist einmalig in der Landschaft und sehr klar geregelt!

KiG: Kostenübernahme bei der DAK-G

Auch das steht bereits fest: Ab dem 01. Januar 2022 werden auszubildenden Kaufleuten im Gesundheitswesen (KiG) die Kosten für Lehrmaterial, Fahrt und Unterbringung übernommen.

Zum Abschluss der Redaktionsverhandlungen informieren wir ausführlich zu allen weiteren Fragen.

Diese Tarifinfo gibt es hier zum Download, gerne auch zum Verteilen in eurem Betrieb:

Tarifinfo DAK-G: Am 15. März kommt das erste Geld! (08.03.2022)

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

Wir müssen auch in Zukunft unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verleihen! Helft mit, als Mitglied von ver.di und damit als Teil unserer Basis! Das geht ganz einfach hier auf der Seite, z. B. unter Wir in Aktion! Damit stärkt ihr gemeinsam mit zehntausenden Kolleginnen und Kollegen eurer Tarifbewegung den Rücken – in eurem eigenen Interesse!

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DAK-G: 94,9 Prozent Zustimmung

Mitgliederbefragung ebnet den Weg zum Tarifabschluss bei der DAK-Gesundheit

Ihr habt euch entschieden – für 100 % Tarif! (Bild: hemul75, depositphotos.com)

94,9 Prozent aller teilnehmenden ver.di-Mitglieder haben das Tarifergebnis bei der DAK-Gesundheit befürwortet! Mit diesem klaren Ergebnis der Mitgliederbefragung hat die ver.di-Tarifkommission am 16. Februar 2022 dem Verhandlungsergebnis abschließend zugestimmt.

Zeitgleich hat auch die Arbeitgeberseite grünes Licht gegeben und wird das Ergebnis umsetzen.

Im März 2022 gibt es somit:

  • einmalig 1.000 Euro bis einschließlich Vergütungsgruppe 8 (VG 8)
  • einmalig 750 Euro für alle Beschäftigten ab der VG 9
  • einmalig 200 Euro für alle Auszubildenden

Für die Teilnahme an den Streiks im Januar 2022 gibt es keinen Gehaltsabzug!

Im April 2022:

  • 2,6 Prozent mehr Tabellenentgelte, Steigerungs- und Aufrückungsbeträge, Nachtdienst- und Schichtzulagen
  • 40 Euro mehr für Auszubildende
  • Wer spätestens zum letzten Werktag am Freitag, 29. April, seine ver.di-Mitgliedschaft gegenüber der Arbeitgeberseite nachweist, bekommt durch die ver.di-Vorteilsregelung einen zusätzlichen freien Tag für 2022.

Im November 2022:

  • 80 Prozent Zuwendung (Weihnachtsgeld) für alle in den ersten fünf Beschäftigungsjahren (inkl. Azubis)
  • 100 Prozent Zuwendung (Weihnachtsgeld) für alle ab dem sechsten Beschäftigungsjahr

Im April 2023:

  • weitere 1,4 Prozent mehr Tabellenentgelte, Steigerungs- und Aufrückungsbeträge, Nachtdienst- und Schichtzulagen
  • weitere 40 Euro mehr für Auszubildende
  • Wer spätestens zum letzten Werktag am Freitag, 28. April, seine ver.di-Mitgliedschaft gegenüber der Arbeitgeberseite nachweist, bekommt durch die ver.di-Vorteilsregelung einen zusätzlichen freien Tag für 2023.

Im November 2023:

  • 100 Prozent Zuwendung (Weihnachtsgeld) für alle

Laufzeit: 24 Monate

  • 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2023

Alle Details zum Tarifergebnis inkl. Mitgliedervorteilsregelung, Gesundheitsförderung, Zulagenzahlung für höherwertige Tätigkeiten sowie alle Zusatzregelungen für Auszubildende findet ihr in unserer vorherigen Meldung!

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die starken bundesweiten Aktionen online und vor Ort!

Diese Tarifinfo gibt es hier zum Download, gerne auch zum Verteilen in eurem Betrieb:

Tarifinfo DAK-G: 94,9 Prozent Zustimmung zum Verhandlungsergebnis (16.02.2022)

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DAK-G: Hart erkämpfter Respekt

Nach langwierigen Verhandlungen haben wir bei der DAK-G nun ein Ergebnis!

Die Tarifkommission hat zugestimmt, jetzt seid ihr als unsere Mitglieder gefragt! (Bild: DmitryPoch, pixabay.com)

Nach mehreren unannehmbaren „Angeboten“ in der Tarifrunde mit der DAK-Gesundheit konnten wir am 26. Januar 2022 in der dritten Verhandlungsrunde endlich ein Ergebnis abschließen.

Im Verlauf der Verhandlungen kam es immer wieder zu fast unvorstellbaren Vorschlägen der Arbeitgeberseite. Wenn die Arbeitgeberseite in der dritten Verhandlungsrunde plötzlich sechs Leermonate fordert und sich sonst in 0,1- bis 0,2-Prozent-Schritten bewegt, hat das mit Wertschätzung nichts zu tun!

Wie selbstverständlich verwies der DAK-G-Vorstand erneut auf die großzügige Homeoffice-Regelung, die bereits ein massives Entgegenkommen in Richtung der Belegschaft darstelle. Daher sei unsere Forderung nach mehr Geld nicht nachvollziehbar.

Streckenweise waren die Fronten so verhärtet, dass die ver.di-Tarifkommission bereits abreisen wollte, um erneut zu Streikmaßnahmen aufzurufen. Nach harten Verhandlungen wurde schließlich doch ein Ergebnis erzielt.

Das Ergebnis für die Beschäftigten der DAK-G

März 2022: Einmalzahlung für alle Beschäftigten (inkl. Teilzeit) und Azubis

  • bis inkl. Vergütungsgruppe 8: 1.000 Euro netto
  • ab Vergütungsgruppe 9: 750 Euro netto
  • für Auszubildende: 200 Euro netto

In der vorangegangen Verhandlungsrunde lag das Angebot bei 120 Euro für Beschäftigte bzw. 40 Euro für Azubis.

01. April 2022: erstes Lohn-Plus

  • 2,6 Prozent lineare Gehaltserhöhung
  • 40 Euro mehr für Auszubildende

01. April 2023: zweites Lohn-Plus

  • weitere 1,4 Prozent lineare Gehaltserhöhung
  • noch mal 40 Euro mehr für Auszubildende

Laufzeit: 24 Monate

  • 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2023

ver.di-Vorteilsregelung

  • 2022 und 2023 jeweils einen zusätzlichen freien Tag für ver.di-Mitglieder

Voraussetzung: Die ver.di-Mitgliedschaft wird bis spätestens 01. Mai 2022 oder für 2023 zum 01. Mai 2023 nachgewiesen.

Hier könnt ihr direkt eure ver.di-Mitgliedsbescheinigung abrufen.

Erhöhung des Weihnachtsgeldes

  • auf 80 Prozent in 2022 vor dem sechsten Beschäftigungsjahr (100 Prozent ab dem sechsten Jahr)
  • auf 100 Prozent für alle in 2023

Maßregelungsklausel

Trotz aller Unkenrufe: Für alle an den Streikmaßnahmen Beteiligten wird es auch dieses Mal keinen Gehaltsabzug und keine negativen Konsequenzen geben!

Gesundheitsförderung

Der Vorstand stockt die Gelder für die Gesundheitsförderung um rund eine Million Euro auf. In 2023 werden die bisherigen Inanspruchnahmen und die Rahmenbedingungen aus dem Tarifvertrag zum Gesundheitsschutz gemeinsam mit ver.di evaluiert und ausgewertet.

Zulagenzahlung für höherwertige Tätigkeiten

Bei Ausübung einer höherwertigen Tätigkeit von mehr als drei Wochen erhalten die Betroffenen eine persönliche Zulage in Höhe der Aufrückungszulage bis zur Vergütungsgruppe der zu vertretenden Tätigkeit.

Zusätzliche Regelungen für Auszubildende

Übernahme und Prüfungsvorbereitung

  • Tarifliche Übernahmeregelung
  • Prüfungsvorbereitung – ohne Notenklausel! Sofern Azubis durch die zuständige Stelle zur vorgezogenen Abschlussprüfung zugelassen werden, haben sie Anspruch auf alle internen Unterstützungsleistungen.

Endlich! Kostenübernahme in der Ausbildung KiG

Auszubildende Kaufleute im Gesundheitswesen (KiG) bekommen eine Kostenerstattung für:

  • Fachliteratur und Druckerpauschale
  • Fahrtkosten für Hin- und Rückweg zur Berufsschule in Höhe der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel 2. Klasse, sofern die Fahrtkosten zusätzlich entstehen
  • Übernachtungskosten, sofern es keine Erstattungsmöglichkeiten über andere Kostenträger gibt (z. B. Kommune oder Bundesländer)

Detaillierte Infos zur Umsetzung folgen!

Die ver.di-Tarifkommission hat das Ergebnis ausführlich diskutiert und ihre Zustimmung erteilt. Im nächsten Schritt werden nun alle ver.di-Mitglieder online befragt. Dazu bekommt ihr in der kommenden Woche einen Link und seid herzlich zum Mitmachen eingeladen!

In den nächsten Tagen kommen weitere ausführliche Informationen. Auf Landesebene wird es Einladungen zu verschiedenen virtuellen Veranstaltungen geben.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die starken bundesweiten Aktionen online und vor Ort!

Diese Tarifinfo und die zugehörigen Infos der ver.di Jugend gibt es hier zum Download, gerne auch zum Verteilen in eurem Betrieb:

Tarifinfo DAK-G: Ergebnis erzielt (26.01.2022)

Tarifinfo DAK-G I ver.di Jugend: Starker Tarifabschluss (26.01.2022)

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

Wir müssen auch in Zukunft unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verleihen! Helft mit, als Mitglied von ver.di und damit als Teil unserer Basis! Das geht ganz einfach hier auf der Seite, z. B. unter Flagge zeigen! Damit stärkt ihr gemeinsam mit zehntausenden Kolleginnen und Kollegen eurer Tarifbewegung den Rücken – in eurem eigenen Interesse!

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DAK-G: ver.di-Mitglieder fordern Respekt

Von einem guten Tarifvertrag profitieren alle bei der DAK-G!

Wir fordern 100 % Weihnachtsgeld, unabhängig von der Beschäftigungsdauer. (Bild: Bru-nO, pixabay.com)

Weihnachtszeit – und wieder haben nicht alle Beschäftigten ein volles Weihnachtsgeld bekommen. Dafür gibt es keinen vernünftigen Grund. Deshalb muss damit Schluss sein!

Vom Tarifvertrag zum Gesundheitsschutz profitieren viele – aber viele eben auch nicht, was am System liegt. Von einem Tarifvertrag müssen aber alle profitieren können. Deshalb wollen wir eine Lösung dazu finden.

Wir fordern Respekt und dazu gehört:

  • Weihnachtsgeld für alle
  • Klärung der Problematik zur Inanspruchnahme des Gesundheitsschutz-Tarifvertrags

Bedeutet: Zum vierten Advent fordern wir 100 Prozent Weihnachtsgeld für alle Beschäftigten, unabhängig von der Beschäftigungsdauer!

Dafür kämpfen wir bei der DAK-G außerdem in diesem Advent:

Diese Tarifinfo gibt es hier als PDF – gerne auch zum Verteilen in eurem Betrieb:

Tarifinfo DAK-G: ver.di-Mitglieder fordern Weihnachtsgeld für alle! (19.12.2021)

Wir wünschen allen Mitarbeitenden der DAK-G einen schönen vierten Advent und freuen uns auf eure rege Beteiligung während der kommenden Tarifrunde!

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

Wir müssen unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verleihen! Helft mit, als Mitglied von ver.di und damit als Teil unserer Basis! Das geht ganz einfach hier auf der Seite, z. B. unter Flagge zeigen! Damit stärkt ihr gemeinsam mit zehntausenden Kolleginnen und Kollegen eurer Tarifbewegung den Rücken – in eurem eigenen Interesse!

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