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AOK Nordost: GeMAInsam Zukunft gestalten

Das Motto zum 01. Mai 2022 betrifft auch die Beschäftigten der AOK Nordost.

Bei der AOK-Nordost gestalten wir gemeinsam mit ver.di unsere Zukunft. (Bild: IgorVetushko, depositphotos.com)

„GeMAInsam Zukunft gestalten“ war das Motto des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 01. Mai 2022. Dieses Motto begleitet uns aktuell auch bei der AOK Nordost!

Denn bei der AOK Nordost gestaltet der Vorstand momentan die Vergangenheit und Zukunft der Beschäftigten. Und so gab es im März 2022 für die Tarifbeschäftigten:

  • keine steuer- und abgabenfreie Prämie in Höhe von 1.100 Euro
  • keine 550 Euro für Auszubildende und dual Studierende

Im Dezember 2022 gibt es:

  • keine Entgelterhöhung von 3,1 Prozent
  • kein Plus von 50 Euro im Monat für Auszubildende und dual Studierende

So sieht die vom Vorstand gestaltete Zukunft aus! Die Mitglieder der ver.di haben in der letzten Mitgliederversammlung entschieden, dies nicht zu akzeptieren.

Zukunft bei der AOK Nordost gemeinsam gestalten!

Zu unserer Zukunft gehört ein Tarifvertrag, der den Beschäftigten der AOK Nordost die gleichen Einkommensbedingungen sichert, wie sie auch für die Beschäftigten der anderen AOKen gelten! Das Geld dafür ist aus unserer Sicht da! Aber diese Forderung wird uns nicht geschenkt. Eine bessere Zukunft müssen wir uns gemeinsam erstreiten!

Bei den Tarifverhandlungen im letzten Jahr haben wir als ver.di die Forderungen der AOK – die ersatzlose Streichung der kompletten Jahressonderzahlung für drei Jahre und die kollektive Arbeitszeitreduzierung – erfolgreich verhindert.

Der Vorstand hat sich das Geld durch den Ausstieg aus der Vergütungsrunde bei den Beschäftigten geholt. Und das trotz aus unserer Sicht gleicher bzw. einer besseren finanziellen Ausgangslage als im letzten Jahr.

Auch diesen erneuten Griff in unser Portemonnaie gilt es abzuwehren! Gemeinsam können wir viel erreichen! Deswegen: Macht euch stark in einer starken Gemeinschaft und werdet ver.di-Mitglied!

Die Tarifinfo findet ihr hier als PDF, gerne zum Weiterverteilen in eurer Dienststelle:

Tarifinfo AOK Nordost | GeMAInsam Zukunft gestalten (10.05.2022)

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

Wir müssen unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verleihen! Helft mit, als Mitglied von ver.di und damit als Teil unserer Basis! Das geht ganz einfach hier auf der Seite, z. B. unter Meinung sagen! Damit stärkt ihr gemeinsam mit zehntausenden Kolleginnen und Kollegen eurer Tarifbewegung den Rücken – in eurem eigenen Interesse!

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AOK: Zustimmung zum Tarifabschluss

Mitgliedermehrheit für Ergebnis bei AOK und ITSCare, auch Tarifkommission stimmt zu

Einigung bei AOK & ITSCare: Nicht nur Auszubildende dürfen sich freuen! (Bild: Zen Chung, pexels.com)

Trotz schwierigster tarifpolitischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in der diesjährigen Vergütungsrunde hat ver.di im zehnten Verhandlungstermin am Donnerstag, den 03. März 2022, ein Tarifergebnis für die Beschäftigten und Auszubildenden der AOK/ITSCare erreicht. Die Mehrheit der Mitglieder hat dem nun zugestimmt.

69,4 Prozent der ver.di-Mitglieder, die sich an unserer Online-Befragung beteiligten, haben dem Verhandlungsergebnis zur diesjährigen AOK-Tarifrunde zugestimmt. Daraufhin hat auch die ver.di-Bundestarifkommission innerhalb der vereinbarten Erklärungsfrist ihre Zustimmung erteilt. Diese liegt nun auch seitens der Tarifgemeinschaft AOK vor. Die vereinbarten Regelungen treten nun also in Kraft!

Das Tarifergebnis im Überblick

Mehr Geld

März 2022: Einmalzahlung in Form einer Coronaprämie

  • 1.100 Euro für alle am 03. März 2022 Beschäftigen (in Teilzeit anteilig)
  • 550 Euro für Auszubildende und dual Studierende

Durch die Steuer- und Sozialabgabenfreiheit bedeutet das eine Netto-Zahlung für alle als Ausgleich für ein Jahr mit hoher Inflationsrate und teurer gewordenen Waren und Dienstleistungen.

01. August 2022: vermögenswirksame Leistungen

  • Erhöhung auf 13 Euro für regulär Beschäftigte
  • Erhöhung auf 20 Euro für Auszubildende und dual Studierende

01. Dezember 2022: Vergütung

  • Erhöhung der Tabellenentgelte und Sozialzuschläge um 3,1 Prozent
  • 50 Euro mehr für Auszubildende

Die Forderung nach Anerkennung der Ausbildungszeit auf die Berufserfahrung wurde von der Arbeitgeberseite mit dem Hinweis auf eine gegensätzliche Rechtsprechung abgelehnt.

Stattdessen haben wir für die ersten Jahre nach der Ausbildung und für die unteren Vergütungsgruppen die Vergütung durch die Vereinbarung eines Sockelbetrages in Höhe von 30 Euro bis zur Vergütungsgruppe 6 in den Erfahrungsstufen 1 bis 3 überproportional anheben können.

01. Dezember 2022: Erhöhungsbeträge für Kinder

  • vier Euro mehr (Sozialzuschlag Stufe 2 für die untersten Vergütungsgruppen)

Gesundheitszuschuss und Jobrad

Der jährliche Gesundheitszuschuss erhöht sich für 2022 und 2023 auf 175 Euro.

Neu ist, dass bei Kauf eines Fahrrades der Zuschuss mehrmals geltend gemacht werden kann – also in 2022 und 2023 – auch, wenn der Zuschuss für den Fahrradkauf bereits in 2021 gewährt wurde.

Zusätzlicher Bildungstag für Mitglieder

Von diesem Tarifergebnis werden auch alle nicht-organisierten Beschäftigten profitieren. Erreicht und erkämpft haben das aber mehrheitlich die ver.di-Kolleginnen und Kollegen.

Darum sind wir stolz, erstmalig eine Mitgliedervorteilsregelung erreicht zu haben! Erstmalig ist es gelungen, das für die TGAOK bisher Undenkbare abzuschließen: alle ver.di-Mitglieder (zum Stichtag am 03. März 2022) bekommen in 2022 und 2023 jeweils einen Tag bezahlte Arbeitsbefreiung zum Zwecke der Weiterbildung. Beim Antrag ist der Bildungszweck anzugeben, zur Gewährung genügt ein Nachweis zur Gewerkschaftszugehörigkeit.

Übernahme

Ebenfalls vereinbaren konnten wir die Übernahme aller Auszubildenden in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung.

Laufzeit

Der Tarifvertrag gilt bis zum 31. Dezember 2023.

AOK Nordost

Es ist uns nicht gelungen, ein Ergebnis für die AOK Nordost während der Laufzeit des Tarifvertrages zu erreichen. Das scheiterte an der TG AOK, die sich an ihren Beschluss gebunden sah. Dennoch haben wir es der Arbeitgeberseite in den Verhandlungen so schwer gemacht, dass sie sich wohl noch eine Lex AOK Nordost besser überlegen wird.

Dank eurer großartigen Solidarität, die sich in vielen Streiktagen mit Tausenden Streikenden ausgedrückt hat, ist es uns gelungen, die Rückkehr der AOK Nordost auf dem jetzt vereinbarten Vergütungsniveau festzuschreiben.

Außerdem ist jetzt klargestellt, dass die AOK Nordost nicht in der Friedenspflicht ist und wir dort weitermachen können, wo wir in der Wilhelmstraße in Berlin aufgehört haben! Die AOK hat Nordost sich verpflichtet, die Gehälter ihrer Beschäftigten spätestens am 01. Januar 2024 auf das nun vereinbarte Niveau anzuheben.

Was wir außerdem verhindert haben sowie weitere Details zum Tarifergebnis für die AOK/ITS Care findet ihr unten in unseren Tarifinfos zum Nachlesen. Lest hier auch die offizielle ver.di-Pressemitteilung zum Ergebnis.

Ein Dankeschön an euch

Nochmals ganz großen Dank an alle, die uns mit ihrem Einsatz und Engagement, mit Aktionen und Warnstreiks unterstützt haben! Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Einen Musterantrag auf Verkürzung der Stufenverweilzeit und die letzten Infos zur Tarifrunde findet ihr hier zum Download:

Musterantrag | Verkürzung der Stufenverweilzeit nach BAT/AOK-neu (22.03.2022)

Infoflyer AOK | Auszahlung der Coronaprämie und zusätzlicher ver.di-Tag (25.03.2022)

Tarifinfo AOK | Mitglieder und Tarifkommission stimmen Tarifabschluss zu (17.03.2022)

Tarifinfo AOK | Start der Mitgliederbefragung (08.03.2022)

Tarifinfo AOK | Ergebnis Tarifrunde (07.03.2022)

Tarifinfo AOK (ver.di Jugend) | Verhandlungsergebnis steht (07.03.2022)

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran

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AOK: Eine für alle und alle für eine!

Wir kämpfen um 100 % Tarif für die Beschäftigten der AOK und AOK Nordost!

Solidarität mit den Beschäftigten bei AOK Nordost und AOK bundesweit! (Bild: ridofranz, depositphotos.com)

Die Verhandlungen am 23. und 24. Februar 2022 begannen mit einer Erklärung der AOK Nordost, dass es möglicherweise auch nach der Laufzeit des Tarifvertrages keine Rückkehr zur Entgelttabelle geben wird.

Später erklärte die Vorstandsvorsitzende ihre Absicht, ab dem 01. Januar 2024 zur Entgelttabelle zurückzukehren, doch das verbessert die Lage nicht. Gleichzeitig beharrt die Tarifgemeinschaft (TG AOK) darauf, dass ver.di die AOK Nordost ausdrücklich aus dem Geltungsbereich des diesjährigen Tarifabschlusses ausnimmt.

Kein Tarifabschluss ohne Regelung für die AOK Nordost!

Weder der Vorstand der Nordost noch die Tarifgemeinschaft haben verstanden, dass wir dabei bleiben: Nicht ohne die AOK Nordost! Wir sind solidarisch! Wir wehren uns gegen den Angriff, dass sich einzelne Arbeitgeber der Tarifbindung entziehen wollen. Wir lassen nicht zu, dass es Beschäftigte erster und zweiter Klasse gibt!

Wir lassen uns nicht abhängen!

Der Weg, die Krankenkassenfinanzierung auf dem Rücken der Beschäftigten zu finanzieren, ist völlig falsch! Die Beschäftigten und Auszubildenden der AOK dürfen nicht von der allgemeinen Gehaltsentwicklung in den gesetzlichen Krankenversicherungen abgehängt werden! Eure Arbeit hat Wertschätzung und Respekt verdient und das nicht nur mit warmen Worten!

Keine Veränderung bei der Coronaprämie

Das letzte Angebot von drei Prozent ab dem 01. Dezember 2022 bedeutet noch immer Reallohnverlust für die Beschäftigten.

Unser Fazit: Kein abschlussfähiges Angebot!

Daran ändert auch der angebotene Sockelbetrag von 20 Euro für die Vergütungsgruppen 5 und 6 in der ersten Stufe nichts!

AOK Nordost entzieht sich den Tarifverhandlungen

Es begleitet uns schon die ganze Tarifrunde und ist zentrales Thema: Die AOK Nordost stiehlt sich durch einseitige Erklärung aus der Tarifbindung und will ihre Beschäftigten aus der diesjährigen Tarifrunde komplett herausnehmen.

Bereits vor Aufnahme der Entgeltverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft hat die Geschäftsführung der Nordost von den Beschäftigten Opfer in Form von Gehaltsverzicht erwartet.

Verhandlungen mit ver.di über einen Beschäftigungssicherungstarifvertrag scheiterten daran, dass die AOK Nordost keine wirtschaftliche Notlage darlegen konnte.

TG AOK stiehlt sich aus der Verantwortung

Die Nordost hatte zu Beginn der Verhandlungen einen Antrag beim Bundesverband gestellt, um von der Tariferhöhung ausgenommen zu werden. Das hat die Tarifgemeinschaft akzeptiert, einfach so!

Im Laufe der Verhandlungen meinten die Arbeitgeber, wir müssten zur Kenntnis nehmen, dass sie kein Verhandlungsmandat für die Nordost hätten und dass diese Diskussion nicht an diesen Verhandlungstisch gehöre. Zusätzlich haben sie damit gedroht, einen Abschluss nur dann tätigen zu wollen, wenn ver.di akzeptiert, dass es einen Abschluss nur ohne die Nordost geben wird.

Damit konfrontiert, dass ver.di einen Auftrag hat, eine Lösung für die Beschäftigten der AOK Nordost mit ihrem Verhandlungspartner (der Tarifgemeinschaft) zu finden, erklärten die Arbeitgeber, dass sie sich nicht vermittelnd mit ihrem Verbandsmitglied (der Nordost) auseinandersetzen werden. Es sei nicht ihre Aufgabe, zu einem Kompromiss beizutragen.

Klare Solidaritätsbekundungen bundesweit

Währenddessen gehen die Beschäftigten aller Landes-AOKen auf die Straße und zeigen, dass sie fest an der Seite der Kolleginnen und Kollegen in der Nordost stehen.

Für ver.di ist ganz klar, dass es ohne eine Lösung für die Beschäftigten der Nordost auch keinen Abschluss mit der Tarifgemeinschaft geben kann! Das wäre ein völlig falsches Signal an die Arbeitgeber. Die Gewerkschaft toleriert keine einseitige Aufkündigung der Tarifbindung.

Heute ist es die Nordost, morgen die nächste AOK, die beschließt, ihre Finanzen auf Kosten der Beschäftigten zu sanieren!

Ganz davon abgesehen, dass stark bezweifelt werden darf, ob der Vorgang einer einseitigen Erklärung zur Ausnahme der Tarifabschlussannahme rechtens ist!

An diesem Punkt blieb der ver.di-Verhandlungskommission nichts anderes übrig, als die Verhandlungen zu unterbrechen und erst in der kommenden Woche fortzusetzen.

In einer eilig anberaumten Sitzung der gesamten Bundestarifkommission wird diese am Freitag zu entscheiden haben, wie es weitergeht. Wir machen weiter, ganz nach dem Motto von Bertold Brecht:

Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Bertolt Brecht

Jetzt heißt es: Dranbleiben!

Diese Tarifinfo gibt es hier als PDF, gerne zum Weiterverteilen in eurem Betrieb:

Tarifinfo AOK | Eine für alle und alle für eine (24.02.2022)

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

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AOK: Warnstreik und Livestream am 22.02.

Zweiter Warnstreiktag Stay@home mit Livestream ab 11.30 Uhr: Seid dabei!

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Aufzeichnung unseres Livestreams zum AOK-Warnstreiktag am 22.02.2022

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der AOKen konnten noch nicht erfolgreich beendet werden, daher starten wir am Dienstag, den 22. Februar 2022, erneut zum Warnstreik!

Diesen Schritt hat die ver.di-Tarifkommission AOK zur Durchsetzung unserer Forderungen beschlossen.

Aufruf zum Warnstreik bei der AOK und ITSCare

Im Vorfeld der vierten Verhandlungsrunde ruft ver.di alle Beschäftigten und Auszubildenden der AOKen und ITSCare noch mal zu einem bundesweiten, ganztägigen Warnstreiktag auf, kurz: Stay@home am 22.02.2022!

Geplant sind außerdem regionale Streikaktionen in den Betrieben, achtet auf die Hinweise vor Ort, dazu gibt es ab 11.30 Uhr einen einstündigen Livestream (Aufzeichnung siehe oben) mit Liveschaltungen und Videobotschaften aus den verschiedenen ver.di-Landesbezirken.

Der Streik findet in der Zeit von 0.00 Uhr bis 23.59 Uhr überwiegend im Homeoffice bzw. „stay at home“ statt.

Hier gibt es den Warnstreik-Aufruf kompakt zum Download:

Aufruf zum Warnstreik bei der AOK und ITSCare

Unsere Aktiven beim AOK-Warnstreik

Streikgeld beantragen

Die Auszahlung des Streikgeldes erfolgt bei Gehaltsabzug durch den Arbeitgeber (AOK). Wer also Gehalt abgezogen bekommen hat, kann sich mit dem entsprechenden Nachweis und dem ausgefüllten Streikgeldantrag an den zuständigen ver.di-Landesbezirk wenden.

Dazu bitte einfach hier das Formular ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben:

Streikgeldantrag AOK

Mit Unterschrift darf es dann per E-Mail oder per Briefpost an den zuständigen ver.di-Landesbezirk rausgehen! Eine Übersicht unserer ver.di-Landesbezirke gibt es unten.

Streiken ist Grundrecht

Der Streik ist ein Grundrecht nach Art. 9 Abs. 3 Grundgesetz und das rechtmäßige Mittel zur Durchsetzung der Tarif­forderung (BAG v. 12.9.1984 – 1 AZR 342 / 83). Dies gilt für Warnstreiks genauso wie für den Erzwingungsstreik.

Alle Angestellten – egal, ob gewerkschaft­lich organisiert oder nicht – dürfen an einem (Warn­)Streik teilnehmen, zu dem ver.di aufgerufen hat. Die Teilnahme an einem rechtmäßigen Streik stellt keine Verletzung des Arbeitsvertrages dar. Benachteiligungen aufgrund einer Teilnahme an einem Streik sind unwirksam – eine Abmahnung oder gar Kündigung sind deshalb nicht zulässig.

Alle rechtlichen Details, dazu organisatorische Infos zum Warnstreik sowie FAQs für Auszubildende hier zum Nachlesen:

ver.di-Infoflyer: Mit Recht in den Streik

ver.di-Infoflyer: Organisatorisches zum Warnstreik bei der AOK und ITSCare

ver.di Jugend-Infoflyer: FAQ zum Warnstreik bei der AOK

Warnstreiktag bei der AOK am 22.02.2022: Ankunft der Streikdelegation aus Bayern in Berlin

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

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AOK Baden-Württemberg: Warnstreik am 18.02.

Beschäftigte in Ba-Wü starten als Erste in die nächste Warnstreikrunde, seid dabei!

100 % sauer: Zeigen wir der AOK, was wir vom Verhandlungsverlauf halten! (Bild: Mikhail Nilov, pexels.com)

Die Tarifverhandlungen mit der AOK konnten noch nicht erfolgreich beendet werden, ver.di ruft alle Beschäftigten zu weiteren Warnstreiks auf! Den Auftakt macht Baden-Württemberg am morgigen Freitag, den 18. Februar 2022.

Diesen Schritt hat die ver.di-Tarifkommission AOK zur Durchsetzung unserer Forderungen beschlossen. Nach dem morgigen Warnstreik in Baden-Württemberg folgt kommenden Dienstag, den 22. Februar, ein weiterer bundesweiter Warnstreik.

Warnstreik bei AOK und ITSCare in Ba-Wü

Im Vorfeld der vierten Verhandlungsrunde ruft ver.di alle Beschäftigten und Auszubildenden der AOKen und ITSCare in Baden-Württemberg am 18.02. zu einem ganztägigen Warnstreik auf! Der Streik findet in der Zeit von 0.00 Uhr bis 23.59 Uhr überwiegend im Homeoffice statt, kurz: Stay@home!

Wir treffen uns um 10.00 Uhr im digitalen Streiklokal und schalten von dort aus live zu den dezentralen Kundgebungen in Baden-Württemberg: Hier geht es ins digitale Streiklokal (18.02. ab 10 Uhr). Geplant sind außerdem regionale Streikaktionen in den Betrieben, mehr Details hier zum Download:

Aufruf zum Warnstreik bei der AOK und ITSCare in Baden-Württemberg

ver.di-Infoflyer: Demos, Kundgebungen und Organisatorisches zum Warnstreik bei der AOK und ITSCare in Baden-Württemberg

Streikgeld beantragen

Die Auszahlung des Streikgeldes erfolgt bei Gehaltsabzug durch den Arbeitgeber (AOK). Wer also Gehalt abgezogen bekommen hat, kann sich mit dem entsprechenden Nachweis und dem ausgefüllten Streikgeldantrag an den zuständigen ver.di-Landesbezirk wenden.

Dazu bitte einfach hier das Formular ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben:

Streikgeldantrag AOK

Mit Unterschrift darf es dann per E-Mail oder per Briefpost an den zuständigen ver.di-Landesbezirk rausgehen! Eine Übersicht unserer ver.di-Landesbezirke gibt es unten.

Streiken ist Grundrecht

Der Streik ist ein Grundrecht nach Art. 9 Abs. 3 Grundgesetz und das rechtmäßige Mittel zur Durchsetzung der Tarif­forderung (BAG v. 12.9.1984 – 1 AZR 342 / 83). Dies gilt für Warnstreiks genauso wie für den Erzwingungsstreik.

Alle Angestellten – egal, ob gewerkschaft­lich organisiert oder nicht – dürfen an einem (Warn­)Streik teilnehmen, zu dem ver.di aufgerufen hat. Die Teilnahme an einem rechtmäßigen Streik stellt keine Verletzung des Arbeitsvertrages dar. Benachteiligungen aufgrund einer Teilnahme an einem Streik sind unwirksam – eine Abmahnung oder gar Kündigung sind deshalb nicht zulässig.

Alle rechtlichen Details sowie FAQs für Auszubildende hier zum Nachlesen:

ver.di-Infoflyer: Mit Recht in den Streik

ver.di Jugend-Infoflyer: FAQ zum Warnstreik bei der AOK

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

Wir müssen unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verleihen! Helft mit, als Mitglied von ver.di und damit als Teil unserer Basis! Das geht ganz einfach hier auf der Seite, z. B. unter Flagge zeigen! Damit stärkt ihr gemeinsam mit zehntausenden Kolleginnen und Kollegen eurer Tarifbewegung den Rücken – in eurem eigenen Interesse!

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AOK: Und sie bewegt sich doch!

Die Erde bewegt sich, nur nicht die AOK. Trotz eurer zahlreichen Beteiligung am Streiktag!

Wir haben unser Ziel noch nicht erreicht. Jetzt heißt es dranbleiben! (Bild: mihtiander, depositphotos.com)

Die Arbeitgeberseite bei der AOK bleibt dabei: Fast ein Jahr keine tabellenwirksame Erhöhung und eine prozentuale Erhöhung, die Reallohnverlust bedeutet.

Das Angebot der AOK

vom 08. Februar 2022:

  • im März 2022: 1.000 Euro Einmalzahlung (für Teilzeitkräfte anteilig), 400 Euro für Auszubildende
  • ab 01. Januar 2023: 1,7 Prozent mehr Geld
  • erstmals kündbar zum 31. Dezember 2023

und vom 09. Februar 2022:

  • 1,7 Prozent mehr Geld bereits ab 01. Dezember 2022

Heißt: Die prozentuale Erhöhung wurde lediglich um einen Monat vorgezogen…

Die ver.di-Verhandlungskommission findet: Das geht gar nicht!

Mit den letzten beiden Abschlüssen haben wir durch euren Einsatz erreicht, dass die Vergütungsdifferenz zu den anderen gesetzlichen Krankenkassen etwas geringer geworden ist und die Schere nicht immer weiter auseinandergeht.

Die sinngemäße Argumentation der Arbeitgeberseite, die fetten Jahre seien jetzt vorbei, haben wir vehement von uns gewiesen. Dass wir in zwei Abschlüssen bessere Ergebnisse als andere gesetzliche Krankenkassen erreicht haben, bewahrt uns nicht vor dem drohenden Reallohnverlust.

Auch wenn die Arbeitgeberseite immer wieder den Tarifabschluss der Länder bemüht, ist das für uns keine Messlatte! Die AOK ist die AOK und – wenn überhaupt – nur mit anderen gesetzlichen Krankenkassen vergleichbar.

An euch lag es nicht!

Ihr seid spitze! Beim bundesweiten Streiktag am 8. Februar 2022 haben sich zu unserem Live-Event mehrere Tausend Beschäftigte zugeschaltet. Die Klicks auf den Video-Stream schießen durch die Decke!

Jetzt heißt es: Dranbleiben!

Nachdem sich noch nichts getan hat, müssen wir noch eins draufsetzen. Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln die Arbeitgeberseite dazu bringen, sich zu bewegen!

Digitale Streiks, hybride Streiks, Streiks vor den Dienststellen in Präsenz. Weiter so!

Diese Tarifinfo hier als PDF, gerne zum Weiterverteilen in eurem Betrieb:

Tarifinfo AOK | Und sie bewegt sich doch (09.02.2022)

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

Wir müssen unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verleihen! Helft mit, als Mitglied von ver.di und damit als Teil unserer Basis! Das geht ganz einfach hier auf der Seite, z. B. unter Flagge zeigen! Damit stärkt ihr gemeinsam mit zehntausenden Kolleginnen und Kollegen eurer Tarifbewegung den Rücken – in eurem eigenen Interesse!

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Warnstreik bei BARMER und AOK

Am Dienstag, 08. Februar 2022, brauchen wir euch alle beim Warnstreik für 100 % Tarif!

Stay@home bei AOK und BARMER für 100 % Tarif! (Bild: David-W-, photocase.de)

ver.di ruft die Beschäftigten bei AOK und BARMER zum bundesweiten Warnstreik auf! Kurz gesagt: Stay@home! Hier findet ihr alle Infos zum Warnstreik.

Aufruf zum Warnstreik bei AOK und BARMER

ver.di ruft bundesweit alle Tarifbeschäftigten und Auszubildenden der AOK und ITSCare sowie alle Beschäftigten und Auszubildenden der BARMER am Dienstag, den 8. Februar 2022 zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

Der Streik findet in der Zeit von 0.00 Uhr bis 23.59 Uhr im Homeoffice bzw. „stay at home“ statt. Um 11.00 Uhr startet ein Livestream für die Streikenden (siehe unten).

Hier gibt es den Warnstreik-Aufruf kompakt zum Download:

Aufruf zum Warnstreik bei der AOK

Aufruf zum Warnstreik bei der BARMER

Und weitere Infos für die Beschäftigten der AOK Nordost:

Zusatzinformationen zum Warnstreik bei der AOK Nordost

Streikgeld beantragen

Die Auszahlung des Streikgeldes erfolgt bei Gehaltsabzug durch den Arbeitgeber (AOK bzw. BARMER). Wer also Gehalt abgezogen bekommen hat, kann sich mit dem entsprechenden Nachweis und dem ausgefüllten Streikgeldantrag an den zuständigen ver.di-Landesbezirk wenden.

Dazu bitte einfach hier das Formular für AOK bzw. BARMER ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben:

Streikgeldantrag AOK

Streikgeldantrag BARMER

Mit Unterschrift darf es dann per E-Mail oder per Briefpost an den zuständigen ver.di-Landesbezirk rausgehen! Eine Übersicht unserer ver.di-Landesbezirke gibt es unten.

Streiken ist Grundrecht

Der Streik ist ein Grundrecht nach Art. 9 Abs. 3 Grundgesetz und das rechtmäßige Mittel zur Durchsetzung der Tarif­forderung (BAG v. 12.9.1984 – 1 AZR 342 / 83). Dies gilt für Warnstreiks genauso wie für den Erzwingungsstreik.

Alle Angestellten – egal, ob gewerkschaft­lich organisiert oder nicht – dürfen an einem (Warn­)Streik teilnehmen, zu dem ver.di aufgerufen hat. Die Teilnahme an einem rechtmäßigen Streik stellt keine Verletzung des Arbeitsvertrages dar. Benachteiligungen aufgrund einer Teilnahme an einem Streik sind unwirksam – eine Abmahnung oder gar Kündigung sind deshalb nicht zulässig.

Alle rechtlichen Details hier zum Nachlesen:

ver.di-Infoflyer: Mit Recht in den Streik

ver.di Jugend-Infoflyer: FAQ zum Warnstreik bei der AOK

ver.di Jugend-Infoflyer: FAQ zum Warnstreik bei der BARMER

Hier findet ihr die Aufzeichnung unseres Livestreams zum Warnstreik am 08. Februar:

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Warnstreiktag am 08. Februar 2022, Aufzeichnung unseres Livestreams

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

Wir müssen unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verleihen! Helft mit, als Mitglied von ver.di und damit als Teil unserer Basis! Das geht ganz einfach hier auf der Seite, z. B. unter Wir in Aktion! Damit stärkt ihr gemeinsam mit zehntausenden Kolleginnen und Kollegen eurer Tarifbewegung den Rücken – in eurem eigenen Interesse!

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AOK Nordost: Einschüchterung? Nicht mit uns!

Informationen aus dem Vorstand an alle Beschäftigten der AOK Nordost

Wir von der AOK Nordost lassen uns nicht einschüchtern! (Bild: SeventyFour, depositphotos.com)

Wir danken allen Beschäftigten der AOK Nordost, die sich beim ersten Warnstreik am 19. Januar 2022 beteiligt und damit auch zum Erfolg beigetragen haben!

Ja, wir waren erfolgreich! Das macht die Reaktion des Vorstandes deutlich. Der Vorstand versucht den Eindruck zu erwecken, dass die Beteiligung sehr gering war und bezieht sich damit auf die Kolleginnen und Kollegen, die in der Wilhelmstraße in Berlin vor der Tür standen.

Allerdings waren wir, um den Gesundheitsschutz zu gewähren, nur mit einer kleinen Delegation vor Ort. Der Vorstand übt Druck auf Beschäftigte aus, verbreitet Angst und versteht nicht, dass das zu einem schlechten Arbeitsklima und Demotivation führt.

Für eure Arbeit und euer Engagement verdient ihr bei der AOK Nordost das entsprechende Gehaltsplus wie Beschäftigte und Auszubildende der anderen AOKen auch!

Nicht nur zu unserem Streiktag haben zahllose Beschäftigte aus der ganzen Republik den Beschäftigten der AOK Nordost ihre Solidarität übermittelt und betont, dass das mögliche Ergebnis der Entgeltrunde für alle gelten muss.

Auszüge aus der Vorstandsinformation vom 18.01.2022 an alle Beschäftigten:

Es ist – vor allem nach der jüngst erfolgten Preiserhöhung – derzeit wichtiger als je zuvor, uns bei Erreichbarkeit, Servicequalität und Bearbeitungszeiten keine Schwächen zu erlauben.

Vorstand AOK Nordost

Unsere Antwort:

Die Mitarbeitenden sorgen für bei der AOK für Erreichbarkeit, für eine gute Servicequalität und möglichst kurze Bearbeitungszeiten – sogar mit Samstagsarbeit, soweit die teilweise schlechten Rahmenbedingungen es zulassen. Als Dank dafür will der Vorstand euch die zustehende Entgelterhöhung vorenthalten.

Das ist keine Wertschätzung für eure Arbeit!

Der Aufruf zu einem kompletten Streiktag vor dem Hintergrund der erst kürzlich erfolgten ZBS-Erhöhung, ohne Vorwarnung, ohne jegliche Eskalation, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass nicht das Interesse unserer Versicherten im Fokus steht.

Vorstand AOK Nordost

Unsere Antwort:

Eskaliert hat der Vorstand der AOK Nordost bereits vor dem ersten Verhandlungstermin mit dem Antrag, die Beschäftigten aus der Entgeltrunde herauszunehmen. Da ist ein Warnstreiktag am zweiten Verhandlungstag nur angemessen. Die Mehrheit der AOKen hat den Zusatzbeitrag erhöht, ausgestiegen aus der Tarifrunde ist aber nur die AOK Nordost!

Das Interesse der Gewerkschaftsmitglieder steht für uns im Fokus. Das ist die Voraussetzung dafür, dass das Interesse der Versicherten im Fokus der Beschäftigten stehen kann!

Ebenso der Umstand, dass die Gewerkschaften bereits im Vorfeld die Presse informiert haben, sodass negative Berichterstattung die wettbewerbliche Situation unserer AOK Nordost zusätzlich beschädigt.

Vorstand AOK Nordost

Unsere Antwort:

Nicht ver.di hat mit der Pressemeldung die wettbewerbliche Situation beschädigt. Das war der Vorstand mit seiner Entscheidung!

Man hätte sich von den Gewerkschaften „etwas mehr Fairness gewünscht.“

Vorstand AOK Nordost

Unsere Antwort:

Mit der Vereinbarung vom 22. Oktober 2021 haben beide Tarifvertragsparteien die Verhandlungen zu einem „Sanierungsbeitrag“ der Beschäftigten unterbrochen. Vereinbart haben beide Seiten auch, gemeinsam die finanzielle Entwicklung im Auge zu behalten und gegebenenfalls die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Auf anderem Wege jetzt einseitig einen Teil der Vorstandsforderungen umsetzen zu wollen, missachtet gemeinsame Absprachen. Das hat mit Fairness nichts zu tun!

Wie geht es jetzt weiter?

Wir laden alle ver.di-Mitglieder zur nächsten Online-Mitgliederversammlung auf Webex am 31. Januar ab 17 Uhr ein. Gemeinsam werden wir das weitere Vorgehen diskutieren und entscheiden.

Diese Tarifinfo hier als PDF, gerne zum Weiterverteilen in eurem Betrieb:

Tarifinfo AOK Nordost | Einschüchterung nicht mit uns (27.01.2022)

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

Wir müssen unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verleihen! Helft mit, als Mitglied von ver.di und damit als Teil unserer Basis! Das geht ganz einfach hier auf der Seite, z. B. unter Flagge zeigen! Damit stärkt ihr gemeinsam mit zehntausenden Kolleginnen und Kollegen eurer Tarifbewegung den Rücken – in eurem eigenen Interesse!

Noch nicht Mitglied bei ver.di?

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AOK: Erstes Angebot der Arbeitgeber inakzeptabel

Unsere Bilanz zum zweiten Verhandlungstermin bei der AOK am 20. Januar 2022

Das Arbeitgeberangebot der AOK ist für uns absolut inakzeptabel! (Bild: 9nong, depositphotos.com)

Bei der AOK gibt es seit der zweiten Verhandlung zur Tarifrunde 2021/22 ein Arbeitgeberangebot. Eines, bei dem der Arbeitgeberseite laut eigener Aussage „die Struktur wichtig ist“. Struktur heißt, dass es in 2022 keine tabellenwirksame Erhöhung geben soll!

Das Angebot der Arbeitgeberseite

  • 800 Euro Einmalzahlung im März 2022
  • 1,2 Prozent mehr Geld ab Januar 2023
  • 24 Monate Laufzeit

Es gibt gute und schlechte Investitionen.

Zitat aus dem zweiten Verhandlungstermin am 20. Januar 2022 bei der AOK

Ihr wundert euch, was diese Aussage in einer Tarifinfo über die Tarifverhandlungen bei der AOK zu bedeuten hat? Das Zitat stammt aus der Verhandlungsrunde.

Und was ist die gute Investition? Eine ordentliche Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten? Danach sieht es leider nicht aus. Aber lest selbst.

Anerkennung der Ausbildungszeit bei der Einstufung

Aus unsere Sicht ist die Anerkennung der Ausbildungsjahre als Berufserfahrung auf die Stufenlaufzeit erforderlich. Doch laut Arbeitgeber wäre das zu teuer.

Die Arbeitgeberseite verneint, dass während der Ausbildung Berufserfahrung gesammelt wird, und sieht auch keine Notwendigkeit, das Gehalt nach der Ausbildung gegenüber den Wettbewerbern zu verbessern.

Vertriebsprämie

Stattdessen soll die erweiterte Obergrenze bei den Vertriebsprämien dauerhaft manifestiert werden (ohne diese Erweiterung gibt es höchstens 30 Prozent der jeweiligen Grundvergütung als Zulage).

Gerne wird uns dabei unterstellt, dass wir bereit seien, dem Vertrieb die Prämien zu nehmen. Tatsächlich ist es uns wichtig, das erst zu bewerten, wenn das Gesamtpaket auf dem Tisch liegt.

Pauschalierte Abgeltung von Überstunden

Für die Vergütungsgruppen 11 und 12 würde die Arbeitgeberseite gerne Geld in die Hand nehmen und die Option einer pauschalierten Abgeltung von Mehrleistungen in den Tarifvertrag schreiben.

Gesundheitszuschuss

Wir haben uns für einen unbefristeten und dynamisierten Gesundheitszuschuss eingesetzt, die Arbeitgeberseite hat den Vorschlag zu einem Jobrad eingebracht.

Mitgliedervorteilsregelung

Obwohl sie selbst um die Stärke innerhalb ihres Arbeitgeberverbandes ringen – ihre AOK-Nordost schert gerade aus – wollen sie nicht anerkennen, dass auch ver.di nur ein Verhandlungsmandat für ihre Mitglieder hat.

Und obwohl die Rechtsprechung Differenzierungsklauseln als geeignet zur Stärkung der Tarifbindung bestätigt, sollen bei der AOK unverändert alle Vereinbarungen ausnahmslos für alle Beschäftigten gelten: Eine Vorteilsregelung für ver.di-Mitglieder wird weiter kategorisch abgelehnt!

Betriebliche Altersversorgung

Hier sind die Arbeitgeber vorerst zurückgerudert. Zum Auftakt einer Entgeltrunde über die Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung reden zu wollen, hat einen Sturm ausgelöst. Die Tarifgespräche sind nun auf die Zeit nach der Entgeltrunde vertagt.

AOK Nordost

Und was ist mit den Beschäftigten der AOK Nordost? Die Arbeitgeberseite sagt, sie habe hier kein Verhandlungsmandat, daher gehöre die Diskussion nicht an diesen Verhandlungstisch.

Das kann sie haben: Parallel zu den Tarifverhandlungen hat ver.di die Beschäftigten der AOK Nordost zum Warnstreik aufgerufen!

Nun könnt ihr euch ein eigenes Bild machen, was gute und was schlechte Investitionen sind! Beteiligt euch in den kommenden Tagen und Wochen bis zu den nächsten Verhandlungen an den Warnstreiks in eurer Region!

Diese Tarifinfo hier als PDF, gerne zum Weiterverteilen in eurem Betrieb:

Tarifinfo AOK | Erstes Angebot der Arbeitgeber inakzeptabel (20.01.2022)

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

Wir müssen unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verleihen! Helft mit, als Mitglied von ver.di und damit als Teil unserer Basis! Das geht ganz einfach hier auf der Seite, z. B. unter Flagge zeigen! Damit stärkt ihr gemeinsam mit zehntausenden Kolleginnen und Kollegen eurer Tarifbewegung den Rücken – in eurem eigenen Interesse!

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Warnstreiks bei der AOK Nordost!

ver.di ruft Beschäftigte bei der AOK Nordost am 19. Januar 2022 zum Warnstreik auf.

Warnstreiks für 100 % Tarif: Jetzt brauchen wir euch alle! (Bild: misterQM, photocase.de)

ver.di hat die Beschäftigten der AOK Nordost für den 19. Januar 2022 zu Warnstreiks in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen. Damit wollen sie gemeinsam den Forderungen in der laufenden Tarifrunde Nachdruck verleihen.

ver.di fordert für die Beschäftigten und Auszubildenden, die unter den Tarifvertrag mit der AOK fallen, unter anderem eine Erhöhung der Gehälter um 5,9 Prozent. Außerdem sollen die Ausbildungsvergütungen um 150 Euro steigen.

Darüber hinaus kämpft die Gewerkschaft um einen jährlichen Zuschuss für gesundheitliche Maßnahmen und um die Verbesserung von Aufstiegschancen in den ersten Beschäftigungsjahren.

Die Verhandlungen werden von ver.di mit der Tarifgemeinschaft der AOK e.V. (TGAOK) geführt, der auch die AOK Nordost angehört.

In der ersten Verhandlungsrunde teilte die TGAOK den Gewerkschaftsvertretungen mit, dass die Beschäftigten der AOK Nordost ganz von einem Tarifabschluss in 2022 ausgenommen werden sollen. Ein Angebot wurde nicht vorgelegt.

Statt Wertschätzung und Anerkennung der auch in Krisenzeiten für die Versicherten erbrachten Arbeitsleistung sollen hier Einsparungen der Krankenkasse auf dem Rücken der Beschäftigten erfolgen!

Katja Paul, Verhandlungsführerin der ver.di-Bundesverwaltung

Damit würden die Beschäftigten und Auszubildenden der AOK Nordost auf Dauer vom anderweitig üblichen Vergütungsniveau im AOK-System abgehängt. Bei gestiegenen Lebenshaltungskosten entspräche das einem beträchtlichen Reallohnverlust auch auf lange Sicht.

Dagegen werden wir uns wehren. Für eine ausreichende Finanzierung der Krankenkassen sind Politik und Management verantwortlich, nicht das Portemonnaie unserer Kolleginnen und Kollegen!

Heike Spies, Gewerkschaftssekretärin

Corona-bedingt befinden sich die meisten Beschäftigten in Heimarbeit. Damit findet der Warnstreik auch grundsätzlich zu Hause statt, indem die Beschäftigten und Auszubildenden den Computer nicht einschalten und auch telefonisch nicht zu erreichen sind.

Eine kleinere Abordnung der Streikenden trifft sich von 10 bis 12 Uhr vor der AOK in Berlin, Wilhelmstr. 1.

Weitere Warnstreiks, mit denen die Beschäftigten der AOK Nordost für gleiche Einkommensbedingungen kämpfen, sind nicht ausgeschlossen.

Alle Details zu den Warnstreiks findet ihr hier als PDF:

Tarifinfo AOK Nordost | Warnstreikaufruf für den 19. Januar 2022 (17.01.2022)

100 % Tarif: Sozial. Fair. Sicher. – Jetzt seid ihr dran!

Wir müssen unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verleihen! Helft mit, als Mitglied von ver.di und damit als Teil unserer Basis! Das geht ganz einfach hier auf der Seite, z. B. unter Flagge zeigen! Damit stärkt ihr gemeinsam mit zehntausenden Kolleginnen und Kollegen eurer Tarifbewegung den Rücken – in eurem eigenen Interesse!

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